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- ca. 3100 v.Chr.: erste Hochkulturen: Sumer und beginnend in Ägypten sowie Anfänge der Schrift
- 2630 v.Chr.: Altes Reich in Ägypten
- ca. 1900 v.Chr.: Achäer in Griechenland
- ca. 1790 v.Chr.: Beginn Altbabylonisches Reich
- 1183 v.Chr.: sagenhaftes Datum für Untergang Trojas
- 776 v.Chr.: Beginn der Olympischen Spiele
- 753 v.Chr.: sagenhaftes Datum für Gründung Roms
In der Jungsteinzeit (Neolithikum) begannen die Menschen seit 8000 v.Chr., vorher Sammler und Jäger, zu Ackerbau und Viehzucht überzugehen und sesshaft zu werden. Dieser Übergang von aneignender zu produzierender Lebensweise wird häufig als "Neolithische Revolution" bezeichnet.
Die frühesten neolithischen Siedlungen wurden in Vorderasien gefunden, in Gebieten, die heute zu Iran, Irak, der Türkei, Israel, Libanon und Syrien gehören. Die verbesserten Lebensbedingungen, an denen auch die nun mögliche Vorratshaltung ihren Anteil hatte, führten zu einer Vermehrung der Bevölkerung. Ein bereits im Mesolithikum beginnender Klimawechsel bewirkte die Austrocknung großer Gebiete in dieser Gegend und hatte die Konzentration der Bevölkerung an Flußoasen zur Folge. Die beiden wichtigsten Zivilisationszentren Mesopotamien und Ägypten entwickelten sich zu Hochkulturen.
Altes Ägypten
Das Pharaonenreich Ägypten entstand ca. 3000 v.Chr. durch Zusammenschluss der beiden Länder Ober- und Unterägypten. Es existierte mehr als 2000 Jahre unter verschiedenen Pharaonendynastien und beeinflusste die kretisch-minoische und die griechische Kultur.
Griechenland und Rom
Die Griechen bildeten als Folge der Dorischen Wanderung eine in viele Stämme gegliederte kulturelle Gemeinschaft mit gleicher Sprache, die allerdings in viele Dialekte aufgespalten war. Das Gemeinschaftsgefühl der Griechen wurde durch gemeinsame Feste, Wettkämpfe (die Olympischen Spiele) und Kulthandlungen erhalten.
Bis 800 v.Chr. hatten die griechischen Völker Griechenland und die Ägäischen Inseln besiedelt, es entstanden Stadtstaaten wie Athen und Sparta.
Die Etrusker, die ab ca. 750 v.Chr. in Mittelitalien politisch und kulturell führend waren, deren Herkunft nach wie vor im Dunkeln liegt, ließen sich von deren Kunst beeinflussen, übernahmen von den Griechen das Alphabet u.a. und gaben diese ihrerseits weiter.
Trotz weitgehender Isolierung von den anderen Kontinenten und des Fehlens von Zugtieren und Rad entwickelten sich Hochkulturen., die denen der Alten Welt vergleichbar waren. Inka, Maya und Azteken errichteten Reiche imperialen Stils, die auf Eroberung und Ausbeutung der besiegten Stämme beruhten.
Das gelegentliche Auftauchen von Schiffbrüchigen oder Seefahrern aus Europa und Asien würde die Mythen von den (weißen) Göttern erklären, wie sie den Inka und Azteken bekannt waren. Die Ankunft der Wikinger in Nordamerika im 1. Jahrtausend n.Chr. ist nachgewiesen.
Der Begriff des Mittelalters wurde ab dem ausgehenden 14. Jahrhundert in der Zeit der Renaissance geprägt und beschreibt die Zeit zwischen Antike und Neuzeit (ca. 500 n.Chr. bis 1500 n.Chr).
In diesem Zeitraum verschmolzen Germanentum, Christentum und antikes Erbe. Dies führte zu entscheidenden Wandlungen in Gesellschaft und Wirtschaft:
Frühmittelalter (ca. 500 n.Chr.-1000 n.Chr.): geprägt von Adels- und Grundherrschaft sowie der Christianisierung Europas
Hochmittelalter (ca. 1000 n.Chr.-1250 m.Chr.): aufblühendes Rittertum und Lehnswesen
Spätmittelalter (ca. 1250 n.Chr.-1500 n.Chr.): erstarkendes Bürgertum
Zuletzt bearbeitet am 24.03.2010
2010 by Diana Reeck Diana.Reeck@gmx.de