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Im Inkareich ist bis heute keine wirkliche Schrift nachgewiesen, Knotenschnüre, die Quipus, dienten vor allem statistischen Zwecken. Die Farbe der Schnur gab an, von wem oder welchem Gegenstand die Rede war, die Menge der Knoten die entsprechende Anzahl, wobei die Peruaner dem Dezimalsystem folgten: am unteren Ende der Schnur befanden sich die Einer, dann folgten in gleichmäßigen Abständen die Zehner, Hunderter usw.
Ein besonderes Zeichen für die Null war im Inkareich unbekannt, wurde aber auch nicht benötigt, da beim Knüpfen der Quipus die bereffende Stelle einfach freigelassen wurde, siehe Darstellung der Zahl 302 unten.

Die Darstellung ist stark vereinfacht, an den vertikalen Schnüren konnten noch weitere Schnüre angebracht sein.
2010 by Diana Reeck Diana.Reeck@gmx.de